Kooperation mit Schulen


Ein Schwerpunkt des Projektes ist die Kooperation mit Schulen in Stadt und Landkreis Hildesheim. Bisher gibt es folgende Projekte:

Robert-Bosch-Gesamtschule

Projekt "Umgang mit Anderen"

Im Rahmen dieses Projektes sollen mit mehreren Arbeitskreisen unterschiedliche Präsentationen im Rahmen des Stadtjubiläums erstellt werden. Themen sind u.a. Zwangsarbeit, Sinti und Roma, Psychisch Kranke, Juden, Zwangsarbeiter und Kunst im 3. Reich. Aber auch der aktulle Umgang mit Flüchtlingen, Sintis etc. soll Thema der Projektarbeiten sein

 

Zum dritten Mal haben zwei Schüler der Oberstufe ein dreiwöchiges Praktikum im Rahmen des Projektes "Vernetztes Erinnern" absolviert. Die dabei entstandenen Texte werden demnächst auf die Website gestellt.

Praktikanten der Robert-Bosch-Gesamtschule haben die folgenden Texte erstellt:

Die Deportation der Hildesheimer Juden, Die Deportation der Sintis, Zwangsarbeit für die Rüstungswirtschaft, Der Kampf um die Konfessionsschulen,

Die Massenhinrichtungen der Hildesheimer Gestapo, Die Machtergreifung in Hildesheim

und zu Alfeld:

Die Ereignisse kurz vor dem Einmarsch der Allierten

 

Gymnasium Andreanum

Andreaner im Zweiten Weltkrieg - Das „Heldengedenkbuch“ des Gymnasium Andreanum

Mitte der 60er Jahre wurde am Gymnasium Andreanum ein Ehrenbuch für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Andreaner niedergelegt. Studienrat Kurt Ernesti berichtete damals, 20 Jahre nach Kriegsende, über das Zustandekommen des Ehrenbuches. Tatsächlich reichen die Wurzeln dieses Buches jedoch bis in das Dritte Reich. Schon in den 40er Jahren hatte die Schulleitung schriftlich bei den Angehörigen der gefallenen Andreaner um Bilder und aussagekräftige Briefauszüge gebeten, um mit diesem Material ein würdiges Gedenken an der Schule aufrecht erhalten zu können. Dies sollte einerseits in Zusammenkünften geschehen und andererseits in Form eines „Heldengedenkbuches“. Etwa 90 der damaligen Zuschriften sind bis heute im Schularchiv des Andreanum erhalten. Der Umfang dieser Zuschriften reicht von kurzen Notizen oder einzelnen Fotos bis zu mehrseitigen Briefabschriften und Lebensläufen.

Im zweiten Semester des Schuljahres 2014/15 wird ein Geschichtsgrundkurs unter der Leitung von Herrn Zwingelberg in Zusammenarbeit mit Herrn Roloff und Herrn Schäfer von der Volkshochschule Hildesheim das Material sichten und bearbeiten. Am Ende dieser Beschäftigung sollen möglichst viele gefallene Andreaner in einer kleinen Ausstellung vorgestellt werden. Die Ergebnisse dieser Ausstellung sollen zudem über www.vernetztes-erinnern.de einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

 

Eine Arbeitsgruppe mit Schülerinnen und Schülern der Oberstufe hat folgende Texte erstellt: Munitionsfabrik Diekholzen, Die Machtergreifung in den Hildesheimer Zeitungen, Die Zerstörung der Hildesheimer Innenstadt, Die Zerstörung der Kirchen, Otto Ohlendorf, Das Stadttheater unter dem Einfluss des NS-Regimes, Aus dem Leben eines Hildesheimers, Widerstand in Hildesheim


 

Marienbergschule Nordstemmen

Im Rahmen einer Projektwoche wurde im März 2012 mehrfach eine Unterrichtseinheit zum Thema "NS-Justiz" angeboten. Im Mittelpunkt stand dabei das Schicksal einer Familie aus Nordstemmen, die von einen Sondergericht zum Tode verurteilt.


 

 

Stadtführungen

Seit Beginn des Projektes fanden zu verschiedenen Themen (Jüdische Bürger in der NS-Zeit, Widerstand und Gestapo-Verbrechen, Euthanasiemorde und Zwangssterilisation, Verdrängung der Juden aus der Wirtschaft, Zwangsarbeit, Lager und Rüstungsbetriebe) mehr als ein Dutzend Stadtführungen für Hildesheimer Schulen statt.