Bis 1933 existierten eine Vielzahl jüdischer Geschäfte in Hildesheim. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden die Inhaber durch eine Vielzahl von Repressalien zur Aufgabe gezwungen. Ein Teil der Geschäfte wurde dann von anderen deutschen Bürgern übernommen. Diese Stadtführung will sich auf die Spuren dieser Ereignisse begeben.

Kosten: 5 €

 

Samstag, 27. Mai 2017 – 14 Uhr – Treffpunkt Frisenstr.- Kreuzplatz


 

Die Hildesheimer Kirchen während des Nationalsozialismus


1940 nahm sich Paul Siemens, langjähriger Pastor der St.
Michaeliskirche, das Leben. Vorausgegangen war eine zweiwöchige Haftzeit
in einem Gestapo-Gefängnis. Das Schicksal des Geistlichen wurde fast
völlig vergessen und ist in Hildesheim heute nahezu unbekannt. Mit
der Verlegung eines Stolpersteins am 27.3. und einer
Vortragsveranstaltung am 6.4. soll an den Einsatz von Pastor Siemens
erinnert werden. Die Verfolgung des Michaelispastors war kein
Einzelfall, viele weitere kirchliche Engagierte aus beiden
Glaubensgemeinschaften erlitten Verhaftung und Tod. Mittlerweile liegt
umfassendes Material zu den Jahren 1933 bis 1945 vor. Bei der Vortrags-
und Diskussionsveranstaltung unter dem Titel: "Die Haltung der
christlichen Kirchen in Hildesheim während des Nationalsozialismus"
werden Dr. Klaus Arndt (Verfasser des Buches: "Deutsche Christen -
Bekenntnisgemeinschaft. Die evangelische Kirche in Hildesheim während
des Dritten Reiches, 1990) und Dr. Werner Seidler (Verfasser des Buches
Die Hildesheimer Gymnasien im Dritten Reich. Ein Beitrag zur
Ideologisierung von Bildung und Erziehung im Dritten Reich, 2013)
jeweils die Reaktionen und Verlautbaren der evangelischen und
katholischen Glaubensgemeinschaft darstellen.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 
den 6.4.2017 um 19.00 Uhr im Riedelsaal der VHS in
Kooperation mit der Hildesheimer Blindenmission statt.


Der Eintritt ist frei


Stadtführung Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt und des Landeskrankenhauses in Hildesheim

 

Die Stadtführung begibt sich auf die Spuren der ehemaligen Heil – und Pflegeanstalt. Sie gibt einen
Überblick über die Entwicklung der 1827 gegründeten Einrichtung, die lange Zeit an
mehreren zentralen Orten der Stadt existierte. Neben der Entwicklung der Psychiatrie und den Umgang
mit den betroffenen Patienten wird auch das Thema „Euthanasie“ erörtert werden.
Kosten: 5,- €
Samstag, 6. Mai 2017 – 14 Uhr – Treffpunkt Eingang Michaeliskirche


Stadtführung zum Thema: Jüdische Geschäfte und die Verdrängung aus der Wirtschaft in der NS-Zeit

Bis 1933 existierten eine Vielzahl jüdischer Geschäfte in Hildesheim. Mit der Macht-übernahme der Nationalsozialisten wurden die Inhaber durch eine Vielzahl von Repressalien zur Aufgabe gezwungen. Ein Teil der Geschäfte wurde dann von anderen deutschen Bürgern übernommen. Diese Stadtführung will sich auf die Spuren dieser Ereignisse begeben.
Kosten: 5 €

Samstag, 27. Mai 2017 – 14 Uhr – Treffpunkt Frisenstr.- Kreuzplatz


Verfolgung jüdischer Bürger während der NS-Gewaltherrschaft

Gleich nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten begannen die Repressionen gegen die jüdischen Bürger, die für viele mit Deportation und Ermordung endeten. Auf die Spuren jüdischen Lebens und dem Ablauf der Verfolgung in Hildesheim begeben wir uns in dieser Stadtführung. 
Kosten 5 €
Samstag 10.6.2017 – 14 Uhr - Treffpunkt: Gedenkstein am Lappenberg


 

Zwangssterilisierung und Euthanasiemorde- vom Umgang mit psychisch Kranken im Nationalsozialismus


Das Schicksal psychisch kranker Menschen im Dritten Reich ist das Thema dieser Führung.
Die Landesheil- und Pflegeanstalt in Hildesheim an drei zentralen Stellen in der Stadt steht dabei im Mittelpunkt. Was geschah mit den mehr als 1000 Patienten dieser Einrichtung? Auch der Ablauf der Zwangssterilisierung von mehr als 3000 Menschen im Regierungsbezirk Hildesheim wird uns beschäftigen.
Kosten 5 €
Samstag, 24.6.2017 – 14 Uhr- Treffpunkt: vor der Michaeliskirche


Alle Führungen können bei Interesse auch zu anderen Terminen stattfinden. Wenden Sie sich bitte zwecks Terminabsprache an uns unter:
VHS Hildesheim- Projekt: Vernetztes Erinnern:
Klaus Schäfer
05121 – 34202
vernetzteserinnern@gmx.de


Arbeitskreis Vernetztes Erinnern – Nationalsozialistische Gewaltherrschaft in der Region Hildesheim

Sind Sie geschichtlich interessiert? Möchten sie mehr über die NS-Zeit in der Region Hildesheim erfahren? Dieser Arbeitskreis bietet Ihnen die Möglichkeit eigene Themen im Rahmen des Projektes „Vernetztes Erinnern“ zu erarbeiten. Auf dem ersten Treffen werden mögliche Themen erörtert. Zudem werden die Folgetermine vereinbart.