Heinrich Fahrenholz, geb. am 28. Juli 1880 in Achim, gest. am 28. Oktober 1945 in Achim, war zum 1. Oktober 1914 als Mittelschullehrer an das Andreas-Realgymnasium (heute: Scharnhorstgymnasium) versetzt worden.
Kategorie: Hildesheim
Stanislaw Fert – ein polnischer Kriegsgefangener
Stanislaw Fert schrieb seine Erinnerungen an die Zeit der Kriegsgefangenschaft und der Zwangsarbeit nieder. Er arbeitete in verschieden Arbeitskommandos in Deutschland.
Gustav Fränkel – ein jüdischer Unternehmer, Bürgervorsteher und Wohltäter in Hildesheim
Wenn Hildesheimer in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von „Sack-Fränkel“ sprachen, dann taten sie das nicht despektierlich, sondern respektvoll. Gemeint war der jüdische Unternehmer Gustav Fränkel, der die von seinem Vater Joseph (Josef) Fränkel übernommene Firma G. D. Fränkel seit 1903 als Miteigentümer und ab 1904 als Eigentümer betrieb.
Hermann Gläser
Hermann Gläser wurde am 26. Juni 1904 als Sohn eines Hildesheimer Schuhmachermeisters geboren, erlernte in der Firma Gehrcke in der Osterstraße den Beruf des Kupferschmieds und wurde mit 15 Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ), zu deren Unterbezirksleiter er später aufstieg.
Siegfried Gross
Siegfried Gross war der erste Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Hildesheim nach 1945.
Er ist am 9. November 1899 in Krenau in Ost-Oberschlesien geboren. Mit dem Raum und der Stadt Hildesheim kam er erstmals in Berührung, als er am 31. Juli 1923 Frieda, die Tochter des Kaufmanns Max Nussbaum und seiner Frau Pauline, in Hohenhameln standesamtlich und in der Hildesheimer Synagoge rituell heiratete.
Mandy Gur
Der zweite Weltkrieg erforderte für die Deutschen eine Menge an Arbeitskräften, die sie nicht aufbringen konnten. Um dieses Problem zu beheben, entschloss man sich, massenhaft Menschen aus verschiedenen eroberten Ländern nach Deutschland zu transportieren um sie dort als Zwangsarbeiter einzusetzen.
Gustav Haase
Gustav Haase wurde am 29. März 1902 in Krossnow geboren. Er wurde am 20. April 1902 getauft und war seitdem Mitglied in der evangelischen Kirchengemeinde Borntuchen.
Gertrud Hadra geb. Freudenthal
Gertrud Hadra geb. Freudenthal war eine besonders begabte Schülerin. Anders ist nicht zu erklären, dass sie die Höhere Töchterschule mit dem Jahrgang 1900/1901 in der Selekta abschloss, einer Abschlussklasse, die außergewöhnlichen schulischen Talenten vorbehalten war.
Georg Heitmann
Georg Heitmann wurde am 21.01.1903 geboren und war der älteste Sohn des Sozialdemokraten und Gewerkschaftlers Wilhelm Heitmann. 1928 trat er in die KPD ein. Gegen Weihnachten 1933 beteiligte sich Heitmann an einer von August Schwetje initiierten Sammlung für die Familien von politischen Häftlingen.
Wilhelm Heitmann
Wilhelm Heitmann wurde 1875 in Braunschweig geboren, war von Beruf Former, von 1910 bis 1912 und dann nochmals ab 1928 Mitglied der SPD, seit 1902 im Deutschen Metallarbeiter-Verband (DMV) organisiert und bis 1933 dessen Hildesheimer Vertrauensmann.